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Kindergottesdienst ergänzt durch parallelen Erwachsenengottesdienst und Kleinkindergottesdienst

Zeitpunkt

Zeitraum der Veranstaltung

Sonntag 10.15 bis 11.45 Uhr, alle 14 Tage, seit 2 Jahren

Veranstaltungsort

Kirche, Gemeindehaus, Beschaffenheit, Lage

Gemeindezentrum Dietrich-Bonhoeffer-Haus, großer Gemeinderaum direkt neben dem Saal, in Nachbarräumen Erwachsenengottesdienst und Kleinkindergottesdienst gleichzeitig, da Erwachsenengottesdienst kürzer, gibt es danach „Coffee to stay" für die Eltern;

Kinder sitzen auf bunten Moosgummikissen im Raum am Boden, eine Ecke des Raumes ist als Bühne mit Vorhang gestaltet, es ist viel Platz für Bewegungslieder, neben der Bühne steht ein Tischaltar.

Häufigkeit der Veranstaltung

Turnus, gibt es dazu unregelmäßige Highlight-Veranstaltungen

2 x pro Monat, als Auftaktveranstaltung gibt es jedes Jahr zu Beginn des Schuljahres einen Familiengottesdienst, einmal im Jahr findet eine sehr gut besuchte Kinderbibelwoche statt, monatlich wird begleitend ein Familiengottesdienst angeboten am gleichen Ort

Besucher

15 bis 25 Kinder (Mädchen und Jungen) im Alter von 6 bis 12 Jahren, i. d. R. ohne Erwachsene, Eltern dürfen gerne bleiben als Betreuungsperson, gleichzeitig Kleinkindergottesdienst für jüngere Geschwister

 

 

Ablauf

• Persönliche Begrüßung durch zwei Teammitglieder am Haupteingang, Kinder bekommen Namensschild, evtl. Gespräch mit den Eltern

• 30 Minuten „Freispielzeit", Kinder können selbst aus Spielen auswählen, Brettspiele, Kicker, Fallschirmspiele, Ballspiele im Freien

• Kerzen am Altar werden entzündet, Eingangsgebet, Hinführung, Anspiel zu einer biblischen Geschichte mit Bezug zur Lebenswirklichkeit der Kinder (evtl. Bezugnahme auf die Geschichte des letzten Sonntagsfreunde-Gottesdienstes)

• Bildung von zwei Gruppen (i. d. R. 1. bis 3. Klasse und ab der 4. Klasse), Vertiefung des Anspiels mit Gesprächen, Basteln, Spielen

• Abschluss in den Gruppen mit Gebet, Segenslied (im Kreis mit Händedruck), Lied

Wiederkehrende Methode

Anspiel ist wiederkehrendes Element, für Kinder ist dies auch Höhepunkt, es wird von diesen eingefordert

Team/Teamaufwand

Ca. 20 Personen in 2 Teams (Frauen/Mütter/Männer/Väter/weibliche und männliche Jugendliche, große Geschwister übernehmen Helferdienste), jedes Team hat ca. 10 Mitglieder und ist im 4-wöchentlichen Rhythmus für einen der beiden Sonntagsfreunde-Gottesdienst zuständig.

Die Aufgabenverteilung im Team ist gemischt und gabenorientiert, manche haben eigene Zuständigkeiten, z. B. die musikalische Begleitung.

Es gibt auch das Angebot, dass Kinder von daheim abgeholt und wieder nach Hause gebracht werden, da das Einzugsgebiet sehr groß ist.

Zur Info-Weitergabe wird eine E-Mail zum gerade gelaufenen Gottesdienst mit Informationen an das andere Team gesendet, das den nächsten Gottesdienst gestalten wird.

Die Mitarbeitenden sind im Team, weil sie den Glauben weitergeben wollen, Familien und Kinder einen Platz im Gemeindeaufbau haben sollen, die eigenen und auch andere Kinder den Gottesdienst kennen- und lebenlernen sollen, sich man sich mit biblischen Themen auseinandersetzen kann, für den eigenen Glauben profitieren kann und die Zusammenarbeit im Team so gut klappt.

Die Gabenorientierung macht es leichter, sich in das Team einzubringen und sich überhaupt für eine Mitarbeit zu entscheiden.

Zur Gewinnung von jugendlichen Mitarbeitenden wird ein Konfirmandenpraktikum in diesem Gottesdienstteam mit Beteiligung bei der Durchführung der Sonntagsfreunde angeboten

Zeitaufwand Vor-/Nachbereitung

Es gibt dreimal im Jahr ein Treffen des Gesamtteams für die Jahresplanung und Gesamtkoordination, diese Treffen werden von Pfarrer Hermann begleitet.

Für die einzelnen Gottesdienste trifft sich jedes Team für sich, plant und bereitet vor. Jeweils vor dem Gottesdienst kommen alle Teammitglieder 45 Minuten vor Gottesdienstbeginn für die Vorbereitungen und die Probe des Anspiels.

Werbewege

Am Eingang des Gemeindehauses hängt ein großes Banner mit dem Kinderkirchenschiff und der Einladung „Komm an Bord" (s. Plakat im Anhang).

Pro Gottesdienst wird ein Flyer erstellt, der dann über die Kindertagesstätten und Grundschule bzw. die Krabbelgruppen an die Kinder/Familien verteilt wird.

Pro Gottesdienst Ankündigung im Gemeindebrief, kommunalen Mitteilungsblatt, in Infobriefen.

Beim Familiengottesdienst zu Schuljahresbeginn werden Handzettel verteilt, auf denen die Termine des nächsten Halbjahres vermerkt sind.

Für die Frühjahrssynode 2013 mit dem Thema Gottesdienste wurde ein Kurzfilm über die Sonntagsfreunde Neumarkt erstellt (einsehbar unter www.evangelisch-bayern.de/kindergottesdienst).

Vorhandene Rahmenbedingungen

Stadt, Land, Anzahl Kinder in Gemeinde …

Stadt mit ca. 40.000 Einwohnern (ca. 20 % davon evangelisch)

Ort des Gottesdienstes

Innerhalb der Struktur der Kirchengemeinde

Diese Form des KiGo ist vorrangiges gottesdienstliches Angebot für Kinder und Familien, zusätzlich gibt es Krabbelgruppen/einige Familiengottesdienste/Gottesdienste für KiTas

Arbeitsmaterialien

Materialien „Treffpunkt Vaterhaus" (Kirchengemeinde Neuenburg/Baden), Heft Kinderkirche, Heft Gottesdienste mit Kinder

„Unser Geheimtipp"

Daran könnte es liegen, dass es so gut läuft und gelingt.

• Persönliche Beziehungen, das Gemeinschaftserlebnis machen das Angebot u. a. attraktiv. Die ganze Familie ist teilweise beteiligt innerhalb des Teams. Motivation ist die Glaubensweitergabe und das Hineinwachsen in die christliche Gemeinde. Die Kinder sollen die „schönste Zeit der Woche" erleben, der Zeitraum wird als abwechslungsreich und kurzweilig wahrgenommen. Wiederkehrende Elemente wie Anspiel, Lieder, Rituale werden von den Kindern eingefordert. Bei der persönlichen Begrüßung fühlt sich jedes Kind wahrgenommen. Die Jugendlichen aus den Teams haben noch eine andere Qualität von „Vorbildfunktion" für die Kinder aufgrund des ähnlichen Alters.

• Neuen Teammitgliedern wird durch ein klare Definition des Zeitaufwandes der Einstieg erleichtert, jede/r kann gabenorientiert mitarbeiten, Neue sind grundsätzlich willkommen.

• Teammitglieder erfahren Wertschätzung durch die positive Begleitung und Unterstützung durch den hauptamtlichen Pfarrer. 

Ansprechperson

Pfarrer Martin Hermann

Praxisbeispiel

alle Fotos: copyright at www.pixabay.de

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