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"Manchmal ist die Seele rot und rund, manchmal blau und eckig"

Zur Gesamttagung für Kindergottesdienst in Duisburg

"Manchmal ist..." - dieser Satz eines Kinders aus dem Kindergottesdienst mag auch die Empfindungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der "Kirche mit Kindern" wiedergeben. Mehr als 3000 haben sich in Duisburg vom 9.-12. Mai zur Gesamttagung getroffen. An einem ungewöhnlichen Ort: in einem ehemaligen Stahlwerk. Mit einer für viele, und nicht nur aus Bayern, ebenso ungewöhnlichen, aber sehr reizvollen Atmosphäre: gigantische Stahlöfen, Kohlebunker, Wasserbunker, ein Wirrwarr an Leitungen, Rohren und Förderanlagen, Gießhalle und Krafthalle. Mitten drin ging es voll zur Sache unter dem Motto "Voll das Leben".

Wie 1998 in Nürnberg gab es auch diesmal eine breite und bunte Palette an Angeboten: 7 Bibelarbeiten, 19 Themenreferate, 75 Arbeitsgruppen (manche mehrmals), Kunst und Kultur, Regionales und Überregionales. Angebote zwischen Standortbestimmung für die einzelnen Mitarbeitenden und Gemeinden/Kirche und Fortbildung, mit Gespräch und praktischen Umsetzungen der kreativen Ideen, mit viel Lust und Liebe gemacht und angenommen. "Voll das Leben" eben.

Mit dem öffentlichen Signal "Kinder haben ein Recht auf Religion" wird die Spur von Nürnberg in Sachen Kinderrechte weitergegangen. Sechs Plakate (und davon Postkarten) zu unterschiedlichen Themen wie Tod, Leid, Lebensfreude, interreligiöser Dialog, Abendmahl mit Kindern machen in Wort und Bild deutlich, was das bedeutet: Kinder haben ein Recht auf Religion. Sie sollen (und werden es auch) zum Gespräch anregen: was bedeutet das für uns in xx, xy, xyz.?

Die Atmosphäre und Stimmung waren gut, die Organisation klappte, die meisten Angebote Superklasse, das Wetter hatte ein Einsehen und tobte sich woanders aus (sonst wären manche Veranstaltungen inklusive der Verpflegung ins Wasser gefallen). Die Kontakte, die wir an unserem Stand, pardon unserer Bude, gepflegt haben, waren sehr ermutigend, besonders hinsichtlich der Akzeptanz unserer Arbeitsmaterialien.

Im Vorfeld der Gesamttagung gab es das, was wir biblisch unter den Spannungsbogen von Verheißung und Erfüllung legen können. Die 1998 zur Gesamttagung in Nürnberg geplante Sonderbriefmarke gab es nun in Duisburg für "150 Jahre Kindergottesdienst". 30 Millionen Botschafterinnen werden in die Welt diese Botschaft hinaustragen: Kindergottesdienst war, ist und wird auch weiterhin wichtig sein. Alle, die da mitarbeiten, gestalten die Gegenwart und Zukunft von Kirche. Dazu sagte Inge Böhle, die Vorsitzende des Gesamtverbandes: "Hier werden Kinder als Personen ernst genommen werden. Sie erhalten Orientierung für ihre innere Seelenkarte. Das stärkt sie, aufrecht durch das Leben zu gehen und dabei das Leben ihrer Mitmenschen und der Schöpfung zu achten."

Über das, was nicht so recht geklappt hat, breiten wir den Mantel des Schweigens. Denn in einem grandiosen Feuerwerk in dieser "stählernen" Umgebung und in einem stimmungsvollen Schlussgottesdienst hat sich alles gut aufgefangen.

Und es geht weiter: 2006 in Hannover. Dorthin sind wir alle eingeladen.

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